Bevor Sie eine neue Website beauftragen

Zwei Methoden,
eine Website.

Ihre Website kann auf einem einzelnen Server liegen – etwa in Frankfurt. Oder Ihre Inhalte liegen gleichzeitig in über 330 Rechenzentren weltweit – ausgeliefert aus dem Standort, der Ihrem Kunden am nächsten ist. Gerade auf dem Smartphone, mit seiner oft langsameren Verbindung, entscheidet diese Nähe über jede Sekunde.

Ein ehrlicher Leitfaden für Unternehmer, die Klarheit wollen, bevor sie Geld in eine neue Website stecken.

CMS / WordPress

1 Server · Frankfurt

Latenz aus der Ferne: 300–500 ms

Fällt er aus: Seite offline

Jamstack

60+ Standorte · europaweit

Latenz überall: < 50 ms

Fällt einer aus: andere übernehmen

Warum Sie das lesen sollten, bevor Sie jemanden beauftragen

Die meisten Agenturgespräche beginnen mit der falschen Frage.

Der Kunde fragt: „Was kostet eine neue Website?“ Die Agentur nennt eine Zahl und zeigt ein paar Referenzen.
Niemand spricht darüber, wie die Seite eigentlich gebaut wird – obwohl genau diese Entscheidung darüber bestimmt, ob Sie langfristig zufrieden sind oder alles wieder einreißen müssen.

Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Wege, eine Unternehmenswebsite zu erstellen. Beide gibt es seit Jahren – aber der Unterschied zwischen ihnen war noch nie so groß wie heute.

Ladezeit, Sichtbarkeit, Wartungskosten: Was früher ein technisches Detail war, entscheidet heute über Kunden. Die meisten Agenturen verkaufen trotzdem nur einen der beiden Wege. Wir bauen beide – und können sie deshalb fair gegenüberstellen.

Am Ende wissen Sie, welcher Weg zu Ihrem Unternehmen passt, warum unsere Seiten ohne Cookie-Banner auskommen, warum KI-Sichtbarkeit heute wichtiger ist als ein guter Google-Platz, und wie die echten Kosten über drei Jahre aussehen.

7 Minuten Lesezeit. Sie ersparen sich damit drei Jahre Ärger.

1. Die Grundidee: Imbiss oder Drive-in?

Vergessen Sie das Tech-Vokabular. Hier ist der wirkliche Unterschied.

Eine WordPress-Seite ist wie eine Imbissbude. Jeder Kunde kommt rein, bestellt, und die Köchin schmeißt den Grill an. Flexibel – Sie können die Karte täglich ändern, Sonderwünsche annehmen, alles spontan. Aber wenn es voll wird, wird es langsam, der Grill kann ausfallen, und jemand muss jeden einzelnen Tag dafür sorgen, dass die Küche läuft.

Eine Jamstack-Seite ist wie ein gut organisiertes Drive-in. Alles ist vorbereitet, jeder Handgriff sitzt. Das Auto rollt vor, die Bestellung ist in 90 Sekunden in der Tüte, der nächste Wagen fährt schon vor. Sie ändern die Karte nicht zehnmal am Tag – aber wenn mittags 500 Autos kommen, wartet niemand, und die Qualität ist beim fünfhundertsten Wagen dieselbe wie beim ersten.

In nüchternem Tech-Deutsch, vereinfacht gesagt: WordPress baut jede Seite in dem Moment zusammen, in dem jemand sie aufruft – aus einer Datenbank, Stück für Stück. Eine Jamstack-Seite wird dagegen einmal fertig gebaut, beim Veröffentlichen. Danach bekommen Besucher fertige Seiten direkt aus einem weltweiten Servernetz – kein Warten, keine Datenbank, die im entscheidenden Moment langsam wird.

Das ist der grundlegende Unterschied. Alles andere folgt daraus.

2. Die gängigen Systeme, die Sie wahrscheinlich kennen

WordPress. Läuft auf rund 43 % aller Websites weltweit. Kostenlos nutzbar, eine riesige Plugin-Bibliothek, jede zweite Web-Agentur in Ihrer Stadt kennt es. Schwäche: Plugins streiten sich untereinander, der allergrößte Teil aller Sicherheitslücken kommt über genau diese Plugins, und ohne laufende Pflege wird eine WordPress-Seite schon nach Monaten zum Sicherheitsrisiko. Passt zu Ihnen, wenn Sie regelmäßig bloggen, einen echten Online-Shop betreiben und jemanden im Haus haben, der das System kennt und pflegt.

Wix und Squarespace. Die Baukasten-Lösungen. Günstig, schnell startklar, ohne Entwickler. Schwäche: Die Template-Struktur führt dazu, dass viele Seiten sich ähneln, und „mit Wix gebaut“ signalisiert einem B2B-Käufer leise: Hobby. Passt zu Ihnen, wenn Sie ein Nebenprojekt, eine Vereinsseite oder eine erste schnelle Online-Präsenz brauchen – nicht, wenn Ihr Unternehmen im Markt führend wirken soll.

Webflow. Das Designer-Werkzeug. Sauberer Code, gestalterisch sehr frei, gehostet auf Webflows eigenem System. Ein ernstzunehmendes Profi-Werkzeug. Schwäche: Sie binden sich an einen Anbieter – wer von Webflow weg will, baut die Seite neu – und die Monatsgebühren summieren sich, sobald mehr als eine Seite dazukommt. Passt zu Ihnen, wenn Design höchste Priorität hat und Sie mit der Anbieterbindung bewusst leben können.

Was alle vier gemeinsam haben: Jedes setzt die Seite im Grundprinzip bei jedem Besuch neu zusammen. Jedes braucht eine Datenbank. Jedes hat einen Admin-Bereich, der vom offenen Internet aus erreichbar ist – also ein Ziel für Angriffe. Und die meisten brauchen ein Cookie-Banner. Dazu gleich mehr.

3. Was bedeutet „Jamstack“ – und woher der seltsame Name?

Der Name klingt nach Frühstück. Ist er nicht.
JAM steht für JavaScript, APIs und Markup – die drei Zutaten. Der Begriff kam um 2016 aus dem Silicon Valley, als der Anbieter Netlify einer neuen Bauweise einen Namen geben wollte.

Jamstack ist kein Produkt. Es ist eine Methode. Wie „Holzrahmenbau“ oder „Stahlskelettbau“ in der Architektur – eine Art zu konstruieren, keine Marke.

Die Idee: Die Seite einmal bauen, als fertige HTML-Dateien aus einem weltweiten Netz ausliefern. Dynamische Funktionen – Kontaktformulare, Buchungen, Suche – übernehmen externe Dienste statt die Website selbst. So sind Inhalt, Design und Funktion sauber getrennt und können sich nicht gegenseitig kaputtmachen.

Wir bauen mit Astro – einem schlanken Werkzeug, das sich ideal für Unternehmensseiten eignet und mit KI-Suchmaschinen gut zusammenarbeitet. Warum dieser letzte Punkt entscheidend ist, kommt in Abschnitt 7.

Astro ist keine Nische. Porsche baut damit seine Markenseiten, IKEA setzt es ein, OpenAI nutzt es für die eigene Webseite, Cloudflare betreibt seine Dokumentation darauf.

Im Januar 2026 hat Cloudflare das gesamte Astro-Team an Bord geholt – während Astro selbst Open Source bleibt und es damit keine Anbieterabhängigkeit gibt. Ein Signal, wie ernst die Branche dieses Werkzeug nimmt.

Wer also fragt, ob Astro zukunftssicher ist: Die Antwort steht im Quellcode der größten Marken der Welt.

4. Der Hosting-Unterschied, den die meisten Kunden nie hören

Das ist der größte praktische Vorteil – und kaum jemand erklärt ihn, weil sich der alte Weg leichter verkaufen lässt.

Eine WordPress-Seite liegt auf einem Server. Üblicherweise irgendwo in Deutschland – Frankfurt, Nürnberg, ein Hetzner-Rechenzentrum, AWS Frankfurt. Wenn ein Kunde aus Hamburg Ihre Seite aufruft, fragt sein Browser diesen einen Server. Der Server verarbeitet die Anfrage, antwortet, schickt die Seite zurück. Das funktioniert – solange der Server gesund und der Besucher in der Nähe ist.

Eine Jamstack-Seite liegt in einem weltweiten Netz. Ihre Seiten liegen gleichzeitig in über 330 Städten – Cloudflare allein ist in jeder größeren europäischen Stadt vertreten, dazu in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Jeder Besucher bekommt die Seite automatisch vom nächstgelegenen Standort.

Und was bringt das?

Geschwindigkeit. Cloudflare gibt an, dass 95 % der Internetnutzer weltweit weniger als 50 Millisekunden von einem seiner Standorte entfernt sind – die meisten sogar unter 20. Für Sie heißt das: Ein Besucher in Berlin, einer in Wien, ein Urlauber, der Ihre Seite vom Hotelpool auf Mallorca aufruft – alle bekommen die Seite nahezu verzögerungsfrei. Auf einem klassischen Server in Frankfurt wartet derselbe Mallorca-Urlauber ein Vielfaches dieser Zeit, und zwar bei jeder einzelnen Anfrage – für jedes Bild, jede Schriftart. Das summiert sich spürbar – und Wartezeit kostet Aufträge.

Erreichbarkeit. Wenn dieser eine Server in Frankfurt ausfällt – Hardwaredefekt, Stromausfall, Angriff, Wartung – ist Ihre Seite überall offline. In einem Netz mit Hunderten Standorten fällt nicht alles auf einmal aus: Hat eine Region ein Problem, übernimmt eine andere. Besucher merken davon in der Regel nichts. Ihre Seite ist dadurch deutlich ausfallsicherer.

Saisonspitzen. Das ist für Paketdienste die Weihnachtszeit, für Heizungsbauer die erste Frostnacht, für Reisebüros die Tage nach einer Werbekampagne, für Onlineshops der Black Friday. Wenn auf einmal alle gleichzeitig auf Ihrer Seite sind, gerät ein WordPress-Server schnell unter Last – die Seite wird langsam oder bricht ganz weg. Eine Jamstack-Seite liefert bei 10.000 Besuchern dieselbe Geschwindigkeit wie bei 10. Das ist der Unterschied zwischen Anfragen, die an einem starken Abend tatsächlich ankommen – oder Anfragen, die zur Konkurrenz wandern, weil deren Seite oben blieb.

Wer profitiert am meisten? Jedes Unternehmen, bei dem Anfragen schwanken – saisonal, nach einer Pressemeldung, nach einer Kampagne oder einfach am Montagmorgen. Online-Handel mit Aktionstagen, Dienstleister mit Saisongeschäft, Hotellerie, Notfalldienste. Dazu bundesweite Anbieter, Unternehmen mit Kunden in mehreren Zeitzonen, und alle, deren Außendienst die Seite vom Tablet im Auto mit schwachem Empfang aufruft.

Und für eine lokale Praxis mit 20 Anfragen am Tag in einer Stadt? Trotzdem schneller. Trotzdem sicherer. Nur weniger spektakulär.

Live-Beispiel: eine echte Seite, die Sie selbst testen können

Klingt theoretisch? Ist es nicht. Eine unserer Seiten ist komplett in Jamstack gebaut — mit Astro, ausgeliefert über Cloudflare. Sie müssen uns nicht glauben, Sie können das selbst nachmessen.

Test-URL: https://pagespeed.web.dev/analysis?url=https://clearlisted.com/

Aktuelle Werte (Google PageSpeed Insights, mobil): Leistung 100, Barrierefreiheit 91, Best Practices 100, SEO 92. First Contentful Paint 0,9 s, Largest Contentful Paint 1,7 s, Total Blocking Time 0 ms, Cumulative Layout Shift 0,017.
Hinweis: Diese Werte schwanken bei jedem Test ein paar Punkte – Google misst von verschiedenen Standorten und unter wechselnder Last. Aber sie bleiben stabil im grünen Bereich.

WordPress-Seiten liegen ohne besondere Optimierung oft zwischen 40 und 70 — Datenbankabfragen und Plugins kosten Zeit. Mit gutem Hosting und schlanker Konfiguration lässt sich das verbessern, aber es bleibt aufwendiger als bei einer Seite, die fertig ausgeliefert wird.

Was diese Zahlen für Ihren Besucher bedeuten:

  • Die Seite steht, praktisch ohne dass er auf Laden wartet.
  • Kein Ruckeln, keine springenden Layouts beim Laden.
  • Google sieht eine Seite, die alle Core Web Vitals erfüllt. Das ist seit 2021 ein offizieller Rankingfaktor — und der Tie-Breaker, wenn zwei Seiten inhaltlich gleichauf liegen.
  • KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews lesen die Seite zuverlässig aus, weil sie schnell und sauber strukturiert ist.

Sie können die Werte oben jederzeit selbst prüfen. Wir machen daraus kein Geheimnis, denn wir arbeiten genau nach diesen Kriterien.

5. Der ehrliche Vergleich

Kein „WordPress schlecht, Jamstack gut“. Stattdessen die klare Analyse, wer in welchem Bereich die Nase vorn hat.

Was zählt WordPress & Co. Jamstack
Ladezeit
2–5 Sekunden, je nach Plugins
Meist unter 1 Sekunde
Google Core Web Vitals
Nur mit laufender Pflege
Bestehen ohne Zusatzaufwand
Inhalte selbst pflegen
Eingebaut, das ist der Sinn
Nur mit Zusatz-Editor oder über uns
Sicherheit
Ständige Updates nötig
Kaum Angriffsfläche
Lastspitzen
Server kann einbrechen
Gleiche Geschwindigkeit, egal wie viele
Onlineshop
Stärke (WooCommerce, Shopify)
Geht via Shopify-Anbindung, nicht der Fokus
Cookie-Banner nötig?
In den meisten Fällen ja
Meist nicht, wenn richtig gebaut
KI-Sichtbarkeit
Hängt an Plugins und Theme
Im Fundament angelegt
Redaktionsteam (5+)
Funktioniert gut
Braucht Zusatzwerkzeuge
Tägliche Inhaltsänderungen
Klarer Sieger
Möglich, aber nicht der Sinn
Wöchentliche Änderungen
Gut
Gut, wenn wir es übernehmen
Monatliche Änderungen
Überdimensioniert
Ideal
Kaum Änderungen nach Launch
Sie zahlen Lizenzen für nichts
Ideal
Laufende Kosten pro Jahr
800–2.500 € (Hosting, Plugins, Wartung)
250–450 € (Domain, Mail, Hosting)
Relaunch nach 3 Jahren
Oft nötig
Selten nötig
Anbieterwechsel
Aufwendig
Einfach, es sind nur Dateien

Die Tabelle ist lang – mit Absicht. Jede Zeile ist eine Frage, die in vielen Verkaufsgesprächen offen bleibt. Drucken Sie sie aus und nehmen Sie sie mit zum nächsten Website-Termin.

6. Welcher Weg passt zu Ihnen?

WordPress passt vermutlich, wenn Sie:

  • mehrmals pro Woche neue Inhalte veröffentlichen
  • ein echtes Redaktionsteam haben, das eigenständig arbeitet
  • einen echten Onlineshop mit mehr als 50 Produkten betreiben
  • schon eine WordPress-Seite haben, die ordentlich gepflegt wird
  • Kundenportale, Mitgliederlogins, komplexe Berechtigungen brauchen

Jamstack passt, wenn Sie:

  • eine Unternehmensseite haben, die zeigt, was Sie tun, und Anfragen auslöst
  • in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews auftauchen wollen
  • wissen, dass Ladezeit über Anfragen entscheidet
  • die Plugin-Update-Mails und Sicherheitswarnungen satt haben
  • eine Seite, die den Besucher nicht erst mit einem Cookie-Banner empfängt
  • monatlich oder seltener Inhalte ändern – und das lieber an uns abgeben
  • einen Ratgeberbereich oder Blog haben, aber nicht im Tageszeitungs-Takt

Die eine Frage, die alles entscheidet:

Wie oft werden Sie die Seite in den nächsten zwölf Monaten wirklich selbst bearbeiten?

Mehrmals pro Woche? WordPress. Seltener? Jamstack. Nie, weil Sie es ohnehin Ihrer Agentur per E-Mail schicken? Eindeutig Jamstack – hören Sie auf, für ein Redaktionssystem zu zahlen, das Sie nie öffnen.

Die ehrliche Wahrheit, die Ihnen die meisten Agenturen nicht sagen

Wenn Sie wie die meisten Mittelständler sind, fassen Sie die Seite nach dem Launch nicht mehr an. Sie haben es vor. Im Januar denken Sie daran. Im März schicken Sie der Agentur eine Mail mit „Können Sie das Teamfoto austauschen?“. Im Sommer wissen Sie das Login-Passwort nicht mehr. Das ist kein Versagen – das ist die Realität im operativen Unternehmensalltag.

Die Frage ist also nicht „Was könnten wir technisch selbst machen?“, sondern „Was werden wir tatsächlich tun?“ Seien Sie ehrlich. Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen zahlen jahrelang für ein Redaktionssystem, in das sie sich nie einloggen.

Eine Jamstack-Seite mit einem monatlichen Pflegevertrag – bei dem wir die Aktualisierungen übernehmen – ist meist günstiger, einfacher und ehrlicher im Verhältnis dazu, wie Ihr Geschäft tatsächlich läuft.

7. Keine Cookie-Banner – warum das funktioniert, und wann nicht

Sie kennen den Moment. Sie öffnen eine Seite, wollen etwas lesen, und bekommen ein Banner ins Gesicht. Alle akzeptieren, alle ablehnen, Einstellungen verwalten, zehn Klicks, um „nein“ zu sagen. Sie tippen auf „akzeptieren“ und scrollen genervt weiter.

Ihre Kunden machen auf Ihrer Seite genau dasselbe.

Wir bauen Seiten, die keinen Banner brauchen.

Das ist kein Trick und keine rechtliche Grauzone. Es ist eine Entscheidung, die beim Bau der Seite getroffen wird.

Was ein Cookie-Banner nötig macht: Google Analytics. Facebook Pixel. Google Fonts, die von Google geladen werden. YouTube-Videos direkt eingebettet. Google Maps als Live-Karte. Die meisten WordPress-Seiten haben mindestens drei davon laufen – also brauchen sie ein Banner.

Was wir stattdessen machen:

  • Schriftarten werden von Ihrer eigenen Seite geladen, nicht von Google
  • Statistik läuft cookie-frei mit Matomo – einer datenschutzfreundlichen Analyse-Software, die zeigt, was funktioniert, ohne den Besucher über Websites hinweg zu verfolgen

    Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat Matomo geprüft und es als eines der wenigen Werkzeuge bestätigt, das ohne Tracking-Einwilligung zum Datensammeln verwendet werden darf — sofern es korrekt konfiguriert ist. Rechtsgrundlage ist die EU-ePrivacy-Richtlinie (2002/58/EG, geändert durch 2009/136/EG, das „Telecom Package“), die jedes EU-Land national umsetzt. Und das entscheidende Detail: Europa Analytics — die Webanalyse der Europäischen Kommission — basiert auf Matomo; die erfassten Daten gehören und unterliegen zu 100 % der Europäischen Kommission.
  • YouTube-Videos zeigen ein Vorschaubild und laden erst beim Klick
  • Google Maps wird zu einem statischen Bild mit Link „Route anzeigen“
  • Keine Tracking-Pixel, außer Sie wollen sie ausdrücklich

Das Ergebnis: eine Seite, die schnell lädt, aufgeräumt bleibt, den Besucher respektiert – und den Besuch nicht mit einer Hürde beginnt.

Wann das Banner unvermeidbar ist: echte E-Commerce-Kassen, Facebook- und Instagram-Anzeigen mit Conversion-Tracking, Google-Ads-Conversion-Pixel oder konzerninterne Vorgaben. Wenn das zutrifft, bauen wir das Banner – klein, ehrlich, ohne Überraschungen. Und sagen es Ihnen vorab.

Die Wirkung auf Ihre Kunden: Sie nehmen es nicht bewusst wahr. Aber „kein Banner“ signalisiert: Dieses Unternehmen weiß, was es tut. Es ist Positionierung durch Weglassen – und in einem überlaufenen Markt eine der wenigen Möglichkeiten, sich abzuheben, ohne mehr Werbebudget zu verbrennen.

8. Drei Dinge, die in Agentur-Angeboten nicht stehen

Die laufenden Kosten. Eine WordPress-Seite ist keine einmalige Zahlung. Sie ist ein monatlicher Posten, dauerhaft. Hosting (15–40 € pro Monat), dazu SSL und Kleinkram. Premium-Theme und Plugins lizenzieren Sie selbst – je nachdem, was Ihre Seite braucht, kommt hier noch etwas dazu. Die Grundkosten summieren sich über drei Jahre auf rund 1.500–2.500 € – zusätzlich zum Bau. Und das gilt nur, solange Sie die Updates selbst machen.

Genau das tut kaum jemand. Sobald sich jemand kümmern soll – Updates einspielen, Plugins im Auge behalten, nach einem Ausfall geradestehen –, kommt eine Wartungspauschale dazu, realistisch ab 150 € pro Monat. Über drei Jahre sind das noch einmal 5.000 € und mehr, nur damit die Seite läuft.

Jamstack-Seiten kosten im Betrieb einen Bruchteil: schlankes Hosting, Domain, und wenn Sie wollen, dass wir uns kümmern, eine transparente Monatspauschale für echte Arbeit an Ihren Inhalten – nicht für das Hüten von Plugins.

KI-Sichtbarkeit wird wichtiger als der klassische Google-Platz. Ein wachsender Teil Ihrer Kunden fragt heute zuerst ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersicht in der Google-Suche, bevor er überhaupt die normalen Suchergebnisse anschaut. Diese Systeme lesen Websites anders. Sie belohnen klare Struktur, schnelle Ladezeiten und eindeutige Informationen.

WordPress-Seiten mit schweren Plugins und langen Ladezeiten haben es schwerer, überhaupt sauber ausgelesen zu werden. Jamstack-Seiten mit klarer Struktur werden zuverlässiger erfasst – und damit häufiger zitiert. Wenn Sie 2026 eine neue Seite bauen, wollen Sie das im Fundament drin haben – es nachträglich einzubauen, ist teuer.

Der Drei-Jahres-Relaunch. Fragen Sie irgendeinen Geschäftsführer, wann er die Website zuletzt neu gemacht hat. Die meisten sagen: „vor drei bis fünf Jahren“.

WordPress-Seiten altern schnell, weil Themes nicht mehr gepflegt werden, Plugins brechen und Designstandards weiterziehen.

Jamstack-Seiten altern anders. Was beim Besucher ankommt, ist reines HTML – das läuft stabil weiter, Jahr für Jahr, ohne dass etwas „kaputtgeht“. Sie können neue Bereiche hinzufügen, das Design auffrischen, die Seite wachsen lassen, ohne sie einzureißen.

9. Unser Versprechen: beide Wege, ehrlicher Rat

Das ist der einzige Grund, warum wir uns die Mühe machen, beide Welten zu beherrschen – und beide selbst zu betreiben. Diese Seite hier läuft auf WordPress, weil sie von Inhalten lebt und laufend gepflegt wird.
Unsere zweite Seite , die Sie weiter oben selbst per PageSpeed testen konnten – läuft vollständig auf Jamstack, dort, wo es auf maximale Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit ankommt. Wir empfehlen Ihnen also nichts, was wir nicht selbst im Einsatz haben.

So arbeiten wir:

  • Kostenloser DigitalRADAR. Wir schauen uns Ihre aktuelle Seite (oder Ihr Vorhaben) an und sagen Ihnen, welcher Weg für Ihr Geschäft sinnvoll ist.
  • Klare Antwort. Auch dann, wenn sie lautet: „Ihr WordPress ist in Ordnung, behalten Sie es, sparen Sie das Geld.“
  • Ehrliche Zahlen. Aufbau, Betrieb, Drei-Jahres-Summe. Keine Überraschungen.
  • Bauen oder ehrlich absagen. Wenn wir nicht der richtige Partner für Sie sind, sagen wir es Ihnen – offen und früh, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das nicht passt.

Ihre Website ist 2026 keine Visitenkarte mehr. Sie ist Ihr wichtigster Vertriebskanal, Ihre Recruiting-Seite und oft der erste Punkt, auf den eine KI-Suche verweist. Sie verdient es, richtig gebaut zu werden.

Nächster Schritt

Kostenloser DigitalRADAR → Eine echte Auswertung, kein verkapptes Verkaufsgespräch.

Wir ziehen Ihre organischen Suchdaten, vergleichen sie mit Ihren vier wichtigsten Mitbewerbern, lassen einen Geschwindigkeits-Test (Google PageSpeed) über Ihre Seite laufen und fragen zwei verschiedene KI-Systeme, was sie über Ihr Unternehmen wissen. Sie bekommen einen ausführlichen PDF-Bericht – schwarz auf weiß, wo Sie stehen und wo der Mitbewerb Sie überholt. Behalten dürfen Sie ihn, ob Sie uns beauftragen oder nicht.

Diesen Leitfaden gibt es auch als PDF. Geben Sie ihn weiter – an Ihren Kollegen, Ihre Marketingleiterin, Ihren Geschäftspartner. Je mehr Unternehmer wissen, was sie fragen müssen, bevor sie einen Website-Vertrag unterschreiben, desto besser wird die ganze Branche.

wela.com — Webseiten, die Google findet und KI zitiert.

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